Deutschland


ab Köln

500 Jahre Reformation 1517-2017

Ausstellungen zum Reformationsjubiläum

 

sechstägige Bahn-, Bus- und Flugreise
20.-25. September 2017

 

http://www.luther2017.de/typo3conf/ext/bootstrap_package/Resources/Public/Images/Logo_Lutherdekade.jpgAm 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. Während in früheren Jahrhunderten Reformationsjubiläen national und in konfessioneller Abgrenzung begangen wurden, soll das kommende Reformationsjubiläum von Offenheit, Freiheit und Ökumene geprägt sein. 2017 feiern wir nicht einfach nur 500 Jahre Reformation, sondern erinnern auch daran, welche Rolle die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat. So werden jene Impulse der Reformation in den Fokus gerückt, deren Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit reichen. Denn das, was von Wittenberg im 16. Jahrhundert ausging, veränderte Deutschland, Europa und die Welt. Das Reformationsjubiläum 2017 wird   daher – anders als alle Luther- und Reformationsjubiläen bisher – in globaler Gemeinschaft von Feuerland bis Finnland, von Südkorea bis Nordamerika gefeiert. Internationale Projekte, wie Wanderausstellungen und Chorreisen, die Zusammenarbeit von Stiftungen und Auslandspfarrstellen, internationale Kongresse und Tourismus sowie vieles mehr zeugen von der weltweiten Dimension des Jubiläums. Im Mittelpunkt unserer Reise stehen die Ausstellungen in Eisenach, Wittenberg und Berlin.

Die Ausstellung „Luther und die Deutschen“ auf der Wartburg definiert den Begriff „Deutsche“ und schildert die Situation des frühen 16. Jahrhunderts. Auch die Bedeutung der Wartburg wird verdeutlicht und mehrere Themen werden in 7 Ausstellungskapiteln thematisiert und aus Sicht von Luther wird ein Bogen bis in die Gegenwart geschlagen. Die Betonung von Bildung und die Entstehung der „verbürgerlichten“ Geistlichkeit in Form der protestantischen Pfarrersfamilie trugen zum deutschen Selbstverständnis als Kulturnation bei. Auf politischer Ebene entzündeten sich am reformatorischen Gedankengut und der daraus resultierenden Glaubensspaltung mehrere militärische Konflikte (Bauernkrieg 1525, 30jähriger Krieg 1618-48). Die Ausstellung stellt einerseits prägnante reformatorische Leitmotive im Kontext kultureller und politischer Entwicklungen vor und schlägt aus Luthers Sicht einen wirkungsgeschichtlichen Bogen bis hin zur Gegenwart. Andererseits legt sie offen, wie jede Epoche deutscher Geschichte ihr eigenes Lutherbild prägte, z. B. am Lutherbild des 19. Und 20. Jahrhunderts und der Lutherrezeption in der DDR.

Die Wittenberger Ausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ widmet sich zunächst Luther selbst, um die in 500 Jahren vielfach überlagerte Person Luthers anhand von 95 Schätzen wieder freizulegen. Luther hat Menschen inspiriert und provoziert, er hat kaum jemanden kalt gelassen. So werden anschließend 95 Menschen vorgestellt, u.a. Paul Gerhard, Martin Luther King und Astrid Lindgren.

Das Deutsche Historische Museum zeigt im Martin Gropius Bau in Berlin mit der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus“ die globale Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotentiale des Protestantismus. Welche Spuren hinterließ der Protestantismus in anderen Konfessionen, Religionen und Lebensentwürfen? Wie veränderte er sich selbst durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Die Ausstellung „Der Luthereffekt“ erzählt eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die um 1500 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, exemplarisch dargestellt an Deutschland und Europa 1450–1600, Schweden 1500–1750, Nordamerika 1600–1900, Korea 1850–2000 und dem heutigen Tansania.


Mittwoch, 20. September 2017 - Köln – Frankfurt – Coburg

Morgens (8.00) fahren mit Zustiegmöglichkeit in Frankfurt-Flughafen-Terminal 1 nach Coburg. Hier besuchen wir nach einem Stadtrundgang die Bayerische Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ in der Kirche St. Moriz sowie in der Veste Coburg, in der Luther 1530 etwa sechs Monate an seiner Bibelübersetzung arbeitete.

 

Donnerstag, 21. September 2017 – Coburg – Schmalkalden - Eisenach

morgens fahren wir weiter nach Schmalkalden und dann nach Eisenach. Nach dem Bezug unseres Hotels besuchen wir während eines Stadtrundgangs durch die Altstadt u.a. das Lutherhaus mit der Ausstellung „Ketzer, Spalter, Kirchenlehrer – Luther aus katholischer Sicht“, die Lateinschule und das Bachhaus mit der Ausstellung „Musikalische Predigt – Bach und Luthers Theologie.

 

Freitag, 22. September 2017 – Eisenach – Wartburg – Erfurt - Riethnordhausen

Vormittags geht es hinauf auf die seit 1999 zum Weltkulturerbe zählende Wartburg, wo Luther und dem Schutz Herzogs Friedrich des Weisen unter dem Schutz des sächsischen Hals „Junker Jörg“ 1521/22 die erste deutsche Bibelübersetzung fertigte. Die Wartburg war auch Schauplatz des sagenhaften Sängerkriegs vor der hl. Elisabeth und des Wartburgfestes 1819 der protestantischen Studenten. Nach der Führung durch die Wartburg besuchen wir die Ausstellung „Luther und die Deutschen“, bei dem auch die Lutherbibliothek (871 Flugschriften und historischen Bibelausgaben) und die Lutherstube besucht werden. Am Nachmittag fahren wir dann weiter nach Erfurt, wo Luther 1501-05 studierte, in den Augustinerorden eintrat und 1507 zum Priester geweiht wurde. Beim Rundgang durch die restaurierte und denkmalgeschützte Altstadt am Ufer der Gera besuchen wir u. a. den Mariendom (752), die Severikirche (1280), das Augustinerkloster und die 120 m lange Krämerbrücke (1352), die einzige überbaute Brücke nördlich der Alpen. Wir besuchen auch die Alte Synagoge, die zu den ältesten noch erhaltenen mittelalterlichen Synagogen zählt und um 1100 errichtet wurde. Hier werden wir u.a. auch den 1998 in der Nähe gefundenen Goldschatz mit mehreren tausend Münzen und Goldschmiedearbeiten sowie Handschriften aus dem 13./14. Jh. bewundern können. Übernachtung in Riethnordhausen

 

Samstag, 23. September 2017 - Riethnordhausen – Mühlhausen - Nordhausen - Eisleben – Mansfeld

Morgens fahren wir nach Eisleben, wo Luther am 10.11.1519 geboren wurde. Wir besuchen sein zum Unesco-Weltkulturerbe zählendes Geburts- und Sterbehaus, die Taufkirche St. Petri und Pauli mit der Lutherkanzel und das Lutherdenkmal auf dem Marktplatz. Danach geht es weiter nach Mansfeld und besuchen dort Luthers Elternhaus, die evangelische Georgkirche und das Mansfelder Schloss. Übernachtung in Mansfeld

 

Sonntag, 24. September 2017 – Mansfeld - Torgau – Wittenberg

Morgens fahren wir weiter nach Torgau. Die von Luther 1544 selbst eingeweihte Schlosskirche gilt als erster protestantischer Kirchbau, in der von evangelischen Landesherren der Torgauer Bund zur Verbreitung der Reformation gegründet wurde. 1945 trafen am Torgauer Elbufer amerikanische und sowjetische Soldaten erstmals aufeinander. Danach geht es weiter nach Wittenberg, wo Luther an der Universität lehrte, am 31.10.1517 seine 95 Thesen an der Schlosskirche anschlug, Katharina von Bora heiratete und längere Zeit lebte. Bei unserem Stadtrundgang besuchen wir u.a. die Schlosskirche, die Marktkirche und das Lutherhaus, die alle zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Außerdem besuchen wir die Ausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“. Übernachtung in Wittenberg.

 

Montag, 25. September 2017 – Wittenberg – Berlin - Köln

Vormittags fahren wir weiter nach Berlin und besuchen die Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus“ des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau. Am frühen Abend fliegen wir vom Flughafen Schönefeld zurück nach Köln.

 


Leistungen:

Linienflug Berlin-Köln

Busreise lt. Programm

5 ÜF in **/***Hotels

qualifizierte RIDG-Reiseleitung

Führung

 

Eintritte

Teilnehmer:

4 – 7 Personen

Abfahrtorte:

Köln-Hbf

Anmeldung bis:

20. August 2017

 

 

Preis:

Ca. 745 (EZ + 100 €)

35 € Frühbucherrabatt bis zum 20. Mai 2017

95 Thesen

 

 

Martin Luther

 

 

Wartburg

 


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