Reisen in die Geschichte

Inh.: Dr. Klaus Reimer

(auch inhaltlich verantwortlich § 10,2 MDStV)

Friedenstraße 12a

50259 Pulheim – Deutschland

Tel.: +49 (0)2234-69.02.46

Fax: +49(0)49-3222-3771650

Email: info (at) reisen-in-die-geschichte.de

Umsatzsteuer-ID-Nr.: DE157643394

Finanzamt Bergheim/Erft


Die Angaben von "Reisen in die Geschichte" beruhen auf dem aktuellen Stand. Trotz sorgfältiger Prüfung kann eine Garantie für Vollständigkeit, Richtigkeit und letzte Aktualität nicht übernommen werden. Dies gilt besonders für Abfahrt- bzw. Abflugzeiten von Flugzeugen, Fähr- und Eisenbahngesellschaften.


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Allgemeine Reisebedingungen

 

1. Abschluss des Reisevertrages: Mit der Anmeldung, die schriftlich, mündlich oder per Email vorgenommen werden kann, bieten Sie (nachstehend Kunde genannt) "Reisen in die Geschichte Pulheim" (nachstehend RIDG genannt) den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung verbindlich an. Bei einer Anmeldung mehrerer benannter Reiseteilnehmer haftet der Anmeldende neben diesen für deren vertragliche Verpflichtungen. An die Anmeldung ist der Kunde bis zur Annahme durch RIDG, maximal aber nur 14 Tage ab Anmeldedatum gebunden. alle Nebenabreden und Sonderwünsche müssen schriftlich erfasst werden. Der Reisevertrag kommt erst mit der Annahme durch RIDG zustande. Der Kunde erhält mit oder unverzüglich nach Vertragsschluss eine schriftliche Buchungsbestätigung.

 

2. Zahlungsweise: Bei Vertragsabschluß ist pro angemeldeter Person eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises, maximal 250 €, zu leisten. Bei Mehrtagesreisen ist der restliche Reisepreis dreißig Tage vor Reisebeginn fällig. Bei kurzfristigen Buchungen von Mehrtagesreisen innerhalb von dreißig Tagen ist der Reisepreis sofort fällig. RIDG ist berechtigt, dem Kunden die Leistung endgültig zu verweigern und von dem Kunden einen Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Reisevertrages zu verlangen, wenn er trotz schriftlicher Mahnung den zu zahlenden Reisepreis bis zum Reiseantritt nicht zugesandt hat. Wird kein Reisepreissicherungsschein ausgestellt, sind alle Zahlungen als Verrechnungsschecks zu leisten, die erst nach dem Ende der Reise eingelöst werden. Bei Tagesfahrten (Bus-, Bahn- oder Flug) ist der volle Reisepreis zu zahlen.

 

3. Reisepreis: Der Umfang der vertraglichen Leistungen von RIDG bestimmt sich grundsätzlich nach den Angaben in der Reiseausschreibung und den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Buchungsbestätigung. Wir behalten uns vor, die in der Buchungsbestätigung festgelegten Preise in dem Fall zu ändern, wenn sich aufgrund einer unter der Mindestteilnehmerzahl liegen Zahl von Anmeldungen, die Notwendigkeit ergibt, den Preis zu ändern, um so die Durchführung der Reise sicherzustellen. In diesem Fall erhält der Kunde von RIDG ein neues Reisevertragsangebot. Sollte er damit nicht einverstanden sein, hat der Kunde das Recht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag. Der RIDG ist berechtigt, den Reisepreis zu erhöhen, wenn zwischen Vertragsabschluss und Reisebeginn mehr als vier Monate liegen, wenn unvorhersehbare Preisbestandteile hinzukommen, wie Wechselkursänderungen, Erhöhung von Beförderungskosten, Flug- und Sicherheitsgebühren sowie öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren. Bei einer Preiserhöhung von mehr als 5% hat der Kunde das Recht gemäß § 651 a Abs. 4 Satz 3 BGB (Ersatzreise) vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde muß dies unverzüglich gegenüber dem RIDG schriftlich erklären.

 

4. Reiserücktritt: Der Kunde kann nur mit einer schriftlichen Erklärung (auch Fax, Email) jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so ist RIDG berechtigt, einen angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen zu verlangen. Die Höhe des Ersatzanspruches berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen. RIDG hat bis zum Versand der Storno-rechnung ein Wahlrecht, ob er die tat-sächlich entstandenen Aufwendungen (z.b. Flug- oder Bahntickets, Eintritte) gemäß § 651 i Abs. 2 BGB oder einen Pauschalbetrag geltend macht. Für alle Flugreisen wird nach der rechtsverbindli-chen ein personengebundenes Flugticket gebucht. Im Fall eines Reiserücktritts werden die tatsächlichen Kosten für das Flugticket berechnet. Der Ersatzanspruch wird wie folgt pauschaliert: 10% nach Erhalt der Buchungsbestätigung und bis zum 46. Tag vor Reiseantritt, 20% bis zum 30. Tag vor Reiseantritt, 30% vom 29. bis zum 22.Tag vor Reiseantritt, 40% vom 21. bis zum 15.Tag vor Reiseantritt, 50% vom 14. bis zum 8.Tag vor Reiseantritt, 75% ab 7. Tag vor Reiseantritt, 90% bei Absage am Vortag und bei Nichtantritt der Reise. Bei Tagesfahrten (Bus, Bahn oder Flug) sowie Führungen verfällt der Reisepreis bei einer Nichtteilnahme. Grundlage für die Berechnung der Stornokosten ist der Endreisepreis je angemeldeter Person. Stichtag für die Berechnung der Rücktrittspauschale ist das Eingangsdatum der Rücktrittserklärung. Für Umbuchungen wird eine Gebühr von 25 Euro bei Bus- und Bahnreisen erhoben. Bei Flügen mit Germanwings/Air Berlin ist keine Umbuchung möglich.

 

5. Vertragskündigung durch RIDG: RIDG kann ohne Einhaltung einer Frist vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Reiseantritt den Reisevertrag kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung durch RIDG nachhaltig stört oder sich so vertragswidrig verhält, dass eine sofortige Aufhebung gerechtfertigt ist. In diesem Fall behält der RIDG den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich der ersparten Aufwendungen für nicht in Anspruch genommene Leistungen. Bis zwei Wochen vor Antritt der Reise kann RIDG kündigen, wenn die in der Ausschreibung genannte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Die Anzahlung bzw. der gezahlte Reisepreis werden unverzüglich zurückerstattet, falls der Kunde nicht den unter Nr.3 genannten neuen Reisevertrag annimmt.

 

6. Abhilfe und Mängelanzeige: Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, kann der Kunde Abhilfe verlangen, sofern dies nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Etwaige Reisemängel sind bei dem Reiseleiter (Reiseleiterin) oder direkt bei RIDG (+49(0)2234-690246) anzuzeigen, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber RIDG unzumutbar sind. Unterlässt der Kunde schuldhaft die Mängelanzeige, so steht diesem kein Anspruch auf Herabsetzung des Reisepreises und/oder Schadensersatz zu. Ist die Reise mangelhaft und leistet der RIDG nicht innerhalb der von dem Kunden gesetzten Frist Abhilfe, so kann der Kunde selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn RIDG die Abhilfe verweigert oder das besondere Interesse des Kunden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt. Wird die Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, kann der Kunde eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, so kann der Kunde den Reisevertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch das besondere Interesse des Kunden gerechtfertigt ist. Dies gilt entsprechend, wenn die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und erkennbarem Grund nicht zumutbar ist. Bei berechtigter Kündigung seitens des Kunden kann RIDG die erbrachten bzw. zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für die Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtreisepreis und der Wert der vertraglich erbrachten Reiseleistungen maßgeblich.

 

7. Haftungsbeschränkung: Die vertragliche Haftung von RIDG für Schäden, die nicht körperliche Schäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit der RIDG den Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt hat oder soweit RIDG für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. RIDG empfiehlt in den Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung. Für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den RIDG aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der RIDG bei Personenschäden bis 75000 Euro Kunde und Reise. Die Haftungsbeschränkung für Sachschäden beträgt je Kunde und Reise 4000 Euro. Liegt der Reisepreis über 1350 Euro ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. RIDG haftet nicht für Leistungsstörungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Theater- und Ausstellungsbesuche) und die in der Reisebeschreibung ausdrücklich als Fremdleistung oder als "Gelegenheit zu ..." gekennzeichnet sind. Nimmt der Kunde angebotene Reiseleistungen (z.B. Mahlzeiten, Ausflüge oder Besichtigungen) ohne zwingenden Grund nicht in Anspruch, besteht seitens RIDG keine Erstattungspflicht.

 

8. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung: Ansprüche wegen mangelnder Reiseleistungen hat der Kunde bis zum 30.Tag nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber RIDG geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Kunde die Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte. Die Ansprüche wegen mangelnder Reiseleistungen verjähren sechs Monate nach dem im Vertrag vorgesehenen Reiseende. Macht der Kunde nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende einen Anspruch binnen eines Monats geltend, so ist die Verjährung solange gehemmt, bis der ReiseRIDG die Ansprüche schriftlich zurückweist.

 

9. Abtretungsverbot: Eine Abtretung der Kundenansprüche gegen RIDG an Dritte ist ausgeschlossen. Das Abtretungsverbot beinhaltet sämtliche Ansprüche aus dem Reisevertrag und in Zusammenhang damit sowie Ansprüche aus unerlaubter Handlung. Die gerichtliche Geltendmachung der Kundenansprüche durch Dritte in deren Namen ist unzulässig.

 

10. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen: Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Reise geltenden wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. RIDG informiert nur über die für deutsche Staatsangehörige geltenden Bestimmungen, Bürger anderer Staaten müssen sich bei dem zuständigen Konsulat über die sie betreffenden Vorschriften selbst erkundigen. Sollte ein Visum nicht rechtzeitig erteilt oder eine Einreise nicht gestattet werden, kann RIDG den Kunden mit den entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten.

 

11. Datenschutz: Alle im Rahmen der Anmeldungen erfassten Daten werden ausschließlich zur Abwicklung der Reise und zur Kundenbetreuung (Programmversand) verwendet und sind vor missbräuchlicher Verwendung geschützt. Entsprechend der EU-Verordnung Nr. 2111/2005 vom 14.12.2006 wird der Kundeüber die Identität jeder ausführenden Fluggesellschaft vor der entsprechenden vertraglichen Flugbeförderungsleistung informiert. Bei Wechsel der Fluggesellschaft wird der Kunde unverzüglich davon in Kenntnis gesetzt.

 

12. Gerichtsstand: Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Vollkaufleute und Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben sowie für Personen, die nach Vertragsabschluß ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist Köln.

 

13. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen: Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages einschließlich dieser Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages im Übrigen zur Folge.