ETRUSKER

Einführung in die etruskische Geschichte

Über dIe Herkunft der Etrusker, die sich selbst als Rasena bezeichneten, wird seit der Antike heftig diskutiert, ohne dass eine endgültige Entscheidung getroffen werden konnte. Nach wie vor stehen sich die Anhänger der "Einwanderungstheorie" Herodots und der *Urbevölkerungstheorie" (Autochthonentheorie) des Dionysos von Halikanassos unverändert gegenüber. Herodot geht im 5.J. v. Chr. davon am, dass ein Teil des in Kleinasien angesiedelten lydischen Volkes wegen einer dort herrschenden Hungersnot ausgewandert und denselben Weg genommen habe wie z.B. die Trojaner unter der Führung von Aeneas. ... mehr

 

 

 

QATNA

Qatna - eine antike Metropole in der Wüste

In der Antike gab es auf dem Gebiet des heutigen Syrien bis zum Ende des ersten Jahrtausends zahlreiche kleine Stadtstaaten, die immer im Kräftefeld zwischen Ägypten, Mesopotamien und Kleinasien standen. Erst die Römer schufen erstmals 64 v. Chr. die Provinz „Syria“, die bei der römischen Reichsteilung 391 an das Oströmische Reich fiel und 630 von den Arabern erobert wurde. Ab dem 14.Jh. gehörte Syrien zum Osmanischen Reich. 1919 wurde Syrien als Völkerbundsmandat geschaffen und 1941 wurde Syrien zum autonomen Staat erklärt. mehr

 

 

 

VÖLKERWANDERUNG

Barbarenschatz von Rülzheim

Der Barbarenschatz von Rülzheim in der Südpfalz sorgte Anfang 2014 bundesweit für Schlagzeilen. Ein Raubgräber hatte den Schatz mit einer Sonde entdeckt, illegal geborgen und anschließend blank poliert. Dabei wurden alle Spuren zerstört, die den historischen Kontext hätten klären können. Nachdem der Finder sich im Internet mit seinem Fund präsentiert hatte, wurde die Polizei auf ihn aufmerksam und übergab den Fund der Landesarchäologie-Außenstelle Speyer, das ihn erstmals im Februar vorstellte. mehr