Deutschland


 ab Köln, andere auf Anfrage

Karl Marx. 1818-1883

Ausstellungen im Landesmuseum und Stadtmuseum Simeonstift Trier

 

Bahntagesfahrt
Samstag, 9. Juni 2018

 

 

Revolutionär, Gelehrter, Journalist oder Marxist? Kaum eine Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts ist heute noch so bekannt, aber auch so umstritten und missverstanden wie Karl Marx. Wer verbirgt sich hinter diesem großen Namen und wie können Marx‘ Ideen aus heutiger Sicht verstanden werden? Anlässlich seines 200. Jahrestags beleuchtet die große Landesausstellung in seiner Geburtsstadt Trier die vielen Facetten von Marx als Mensch und Analytiker.

Das Rheinische Landesmuseum Trier beleuchtet unter dem Titel „Leben. Werk. Zeit.“ Karl Marx und sein Jahrhundert: Auf rund 1.000 m² Ausstellungsfläche wird der intellektuelle wie politische Werdegang von Marx nachgezeichnet. Prägend für den Philosophen und späteren Ökonomen ist das 19. Jahrhundert mit seinen wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen: Freiheits- und Demokratiebestrebungen wie auch Industrialisierung und Urbanisierung sind Kennzeichen dieser bewegten und spannungsreichen Zeit. In die Zeit eines wirtschaftlich aufstrebenden Bürgertums hereingeboren lernt er bald Zensur, Repression und Armut kennen. Marx durchläuft eine rasante Entwicklung vom Philosophen über den Radikaldemokraten bis hin zum Kommunisten und Gesellschaftskritiker. Als Journalist wird er zum Revolutionär durch das Wort. Nach der gescheiterten Revolution von 1848 setzt er im Londoner Exil seine ökonomischen Studien fort und entwickelt hier die Analysen des sich immer vehementer ausprägenden kapitalistischen Gesellschaftssystems, die noch heute diskutiert werden.

Unter dem Titel „Stationen eines Lebens“ zeichnet das Stadtmuseum Simeonstift Trier das bewegte Leben von Karl Marx nach, das 1818 in Trier seinen Anfang nahm. Der Rundgang verfolgt den Lebensweg von Marx‘ Kindheit und Jugend in Trier über seine Studienjahre und erste Berufserfahrungen bis zum Exil in London, wo er mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte und im Jahr 1883 starb. Anhand der Stationen dieses Lebens werden wichtige Entwicklungen und Wendepunkte anschaulich gemacht: Welche Rolle spielten Trier, Paris und London im Leben von Marx und seiner Familie? Welche Personen und Umstände prägten den jungen Denker? Wie stand er zu seinen Bewunderern und Kritikern? Grundlage für diese und viele weitere Fragen sind unter anderem persönliche Zeitdokumente und Lebensschilderungen, die auf knapp 600 m² Ausstellungsfläche die Biographie von Karl Marx beleuchten und so ein lebendiges Bild des Menschen hinter der Ikone zeichnen.

 


 

Samstag, 9. Juni 2018– Köln – Trier- Köln

Morgens (9.52) fahren wir ab Köln-Hbf. mit dem Regionalexpress nach Trier (10.37). Danach spazieren wir zum Rheinischen Landesmuseum und besuchen den Ausstellungsteil „Leben. Werk. Zeit“. Nach der Mittagspause in Domnähe geht es zur Porta Nigra und dem Simeonstift, wo der zweite Ausstellungsteil „Stationen eines Lebens“ auf dem Programm steht. Anschließend besteht Gelegenheit, das Geburtshaus von Karl Marx zu besuchen. Abends fahren wir mit dem Regionalexpress zurück nach Köln

-      Programmänderungen wegen Fahrplanänderungen der  vorbehalten -


Leistungen:

Bahnreise 2. Kl.

qualifizierte RIDG-Reiseleitung

Führung

Eintritte (16 €)

Teilnehmer:

4-10 Personen

Abfahrtsorte:

Köln Hbf., and. auf Anfrage

Anmeldungen:

31. Mai 1918

 

 

Preis:

75 € (bei Eigenanreise 20 €)

 

 


Reisen in die Geschichte, Friedenstr. 12a, D-50259 Pulheim

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