Belgien


ab Frankfurt, Köln und Aachen

 

Geschichte vor Ort: Antwerpen

Wochenendbahnreise
7.-9. Dezember 2018


Antwerpen erreichte im Schatten von Gent erst im späten Mittelalter eine wichtige Rolle und wurde zum wirtschaftlichen und künstlerischen Vorreiter. Hier wirkten große Maler wie Van Dyck, Jordaens, Jan Breughel und über 32 Jahre lang Peter Paul Rubens, ihre Werke sind überall gegenwärtig. Viele davon schmückten auch die Kathedrale bis zur Französischen Revolution. Um 1560 war Antwerpen die zweitgrößte Stadt Europas. Aber Streit, Gewalt und die Folgen des Westfälischen Friedens mit der Scheldesperrung führten zu einer Rezession. Erst 1795 wurde von Napoleon die Scheideschifffahrt wieder aufgenommen und der Hafen ist heute nach Rotterdam der größte Europas. Antwerpen ist Rubensstadt, Weltzentrum für Diamanten, Modestadt, eine Stadt für Nachtschwärmer, Einkaufsparadies, eine gastfreundliche, lebensfrohe Stadt, eine kunstsinnige und lebendige Stadt und eine historische Stadt. Antwerpen verließen viele wie Victor Hugo ("Die Stadt ist einfach hinreißend") tief beeindruckt. Als wichtiger Seehafen war Antwerpen im 19. Jh.. aber für über zwei Millionen Auswanderer zum Tor in eine neue unbekannte Welt mit unbekanntem Ausgang. Die Red Star Line brachte sie vor allem nach Nordamerika. Das im Frühjahr 2013 neu eröffnete Museum im historischen Hafenterminal steht damit in einer Reihe mit dem Auswandermuseum in Bremerhaven und dem Ballinhaus in Hamburg und sieht sich als Ort der Erinnerung an die Geschichte der Reederei und ihrer Passagiere.

Antwerpen ist Weltzentrum für Diamanten, Modestadt, eine Stadt für Nachtschwärmer, Einkaufsparadies, eine gastfreundliche, lebensfrohe Stadt, eine kunstsinnige und lebendige Stadt und eine historische Stadt. Antwerpen verließen viele wie Victor Hugo ("Die Stadt ist einfach hinreißend") tief beeindruckt. Auf dem Groote Mart fühlt man sich umgeben von prächtigen Zunfthäusern zurückversetzt ins 17. Jh., wenige Schritte davon entfernt an der Schelde fahren moderne Containerschiffe vorbei. Entdecken Sie ein pulsierendes Wirtschafts- und Kulturzentrum mit der typischen Atmosphäre eines Welthafens: kosmopolitisch, gastfreundlich und mit einem Hauch von Exotik. Unübersehbar ist die Zahl der stimmungsvollen Kneipen und Cafés.

 


 

Freitag, 7. Dezember 2018 Köln - Aachen - Antwerpen

Frühmorgens fahren wir ab Köln Hbf. (07.42) mit dem ICE 18/IC 3308 und Zustiegmöglichkeit in Aachen Hbf. (8.24) über Brüssel-Nord (an 9.26/ab 9.38) nach Antwerpen Centraal (10.20). Vor dem Bezug unseres Hotels steht der im Jugendstil errichtete Hauptbahnhof auf dem Programm. Danach spazieren wir zum Grote Mart mit dem Rathaus in flämischem Renaissancestil und typischen Bürgerhäusern aus dem 16./17. Jhd. und danach zu dem an der Schelde gelegenen Steen, der ehemaligen Antwerpener Burg. Nach der Mittagspause werden wir in der Liebfrauenkirche neben den beiden Rubensgemälden "Kreuzaufrichtung" und „Kreuzabnahme“ sowie die Ausstellung „Reunion – von Quinten Metsijs bis Peter Paul Rubens“ mit 16 Altarbildern sehen, die vorübergehend bis Ende 2019 als Leihgaben an ihren ehemaligen Standort zurückgekehrt sind. Zum Tagesende spazieren wir durch das vom Jugendstil geprägte Stadtviertel Zurenborg,

 

Samstag, 8. Dezember 2018 - Antwerpen

Heute geht es zunächst vorbei am "Palais op de Meir", in dem bereits Napoleon und König Willem der Niederlande logierten, zum 1611-27 errichteten Rubenshuis, das uns noch heute das Wohnumfeld der Familie Rubens mit Atelier und Garten vermittelt. Danach setzen wir unsere Stadtbesichtigung fort und sehen u.a. die Sankt-Carolus-Borromäuskirche und die der Sint-Jakobskerk mit dem Grab von Rubens sowie das Rockoxhuis, Im ehemaligen Wohnhaus des Bürgermeisters Nicolaas Rockox (1560-1640) wird bis Dezember 2015 mit der Ausstellung „Das Goldene Kabinett“ gezeigt, wie eine Kunstsammlung im 16./17. Jh. aussah. U.a. werden Gemälde aus dem derzeit geschlossenen Museum der schönen Künste und dem Rockoxhuis selbst gezeigt, u.a. von Van der Weyden, Memling, Rubens und Van Dyck. Das seit 2005 zum Unesco-Weltkulturerbe zählende und Ende 2016 wieder eröffnete Museum Plantin-Moretus macht uns dann mit der Geschichte der im 16./17. Jhd. europaweit erfolgreichsten Druckerei „Plantin Press“ vertraut macht. Hier arbeiteten die Meister des "Gulden Passer" (Goldener Zirkel), die mit ihren Stichen die flämischen Maler weltweit bekannt machten und das Monopol für den Bibeldruck hatten. Viele Bücher wurden von Rubens selbst illustriert. 440 Jahre nach ihrer Gründung vermittelt die Druckerei immer noch ihr damaliges Erscheinungsbild. Abends haben wir Gelegenheit über den überall in der Altstadt stattfindende Weihnachtsmarkt zu schlendern.

 

Sonntag, 9. Dezember 2018 – Antwerpen - Brüssel - Aachen - Köln – Frankfurt

vormittags steht das neue Museum am Strom (MAS) auf dem Programm, das uns die Geschichte der Stadt und des Hafens erzählt Außerdem besuchen wir das 2013 neu eröffnete Auswandermuseum "Red Star Line - People on the Move" und unternehmen eine Rundfahrt durch den Hafen von Antwerpen. Danach haben wir Gelegenheit die berühmten Antwerpener Spezialitäten wie die "Antwerpse handjes", das belgische Bier kennen zu lernen oder das Diamantenmuseum zu besuchen. Spätnachmittags (17.40) fahren wir mit dem IC 3339/ICE 19 über Brüssel-Nord (an 18.22/ab 18.34) wieder zurück nach Aachen Hbf. (19.39) und Köln Hbf. (20.28).

 

-Fahrplanänderungen durch die  vorbehalten –


Leistungen:

Bahnreise 2. Kl.

2 ÜF in ***Hotel

qualifizierte RIDG-Reiseleitung

Führung

Eintritte und ggfs. Audioguide (ca. 35 €)

Teilnehmer:

4-10 Personen

Abfahrtsort:

Köln Hbf., Aachen Hbf., andere auf Anfrage

Anmeldung bis:

10. November 2018

Preis:

295 (EZ + 60 €)

 

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Liebfrauenkirche

 

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Brabobrunnen

 


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