Deutschland


ab Köln, Bonn, Koblenz und Mainz (Eigenanreise möglich)

 

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Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600 – 1700

Ausstellung im Badischen Landesmuseum im Schloss Karlsruhe

Bahntagesfahrt
Samstag, 8. Februar 2020


Das Badische Landesmuseum feiert im Jahr 2019 sein 100-jähriges Gründungsjubiläum. Zum Kernbestand des Hauses zählt die weltbekannte „Karlsruher Türkenbeute“ – eine Trophäensammlung der badischen Markgrafen aus den Türkenkriegen des 17. Jahrhunderts. Wie kaum eine andere Sammlung steht sie für die Geschichte Badens und beleuchtet gleichzeitig deren europäische Dimension.

Erstmals widmet sich die Große Landesausstellung Kaiser und Sultan den historischen und kulturellen Verflechtungen in Ostmittel- und Südosteuropa. Das im Herzen Europas gelegene und von den Osmanen Rumelien genannte Gebiet war im 17. Jahrhundert Schauplatz von Kriegen, Konflikten und ethnischen Unruhen. Im Spannungsfeld der Großmächte wurden Ungarn, Siebenbürgen und die Balkanhalbinsel zu Transit- und Grenzräumen. Die Große Landesausstellung rückt die zivilisatorischen Neuerungen in den Mittelpunkt, die im Schatten von Machtpolitik und Glaubenskonflikten entstanden: Innovationen in Architektur, Kunst und Mode oder die Einführung neuer technischer Verfahren. Hochkarätige Exponate von osmanischen oder osmanisch beeinflussten Artefakten dokumentieren den gegenseitigen fruchtbaren Austausch. Die gewählte Zeitspanne umfasst rund 100 Jahre vom „Langen Türkenkrieg“ (1593–1606) bis zum Ende des „Großen Türkenkriegs“ (1683–1699). Mit seinen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Kriegen, die breite Flucht- und Migrationsströme zur Folge hatten, ist das 17. Jahrhundert ein Spiegel unserer Zeit: Es bietet Anknüpfungspunkte zur gegenwärtigen Globalisierung mit ihren zunehmend interkulturellen Gesellschaften und hinterfragt gegenwärtige Stereotypen über den Islam und das vermeintlich Fremde.

Die Ausstellung präsentiert rund 350 Exponate. Erstmals vereint sie in großem Umfang die Sammlungen aus Karlsruhe mit der bedeutenden „Türckischen Cammer“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Darüber hinaus werden Leihgaben aus Budapest, Krakau und Wien sowie aus Ptuj (Slowenien) präsentiert. Ein wissenschaftlicher Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern von Universitäten und Museen aus Deutschland, Kroatien, Österreich, Polen und Ungarn begleitet das Projekt.


Samstag, 8. Februar 2020 - Köln - Karlsruhe – Köln

heute fahren wir ab Köln Hbf. (8.53) mit Zustiegmöglichkeiten in Bonn Hbf. (9.14), Koblenz (9.48), nach Karlsruhe (an 11.47) Nach einem kleinen Stadtrundgang und einer Mittagspause besuchen wir die Ausstellung im Karlsruher Schloss. Vor unserer Rückfahrt spazieren wir noch durch die ehemalige badische Residenzstadt. Abends (18.01) geht es über Mannheim (an 18.24/ab 18.39), Mainz, Koblenz (20.13) und Bonn (20.46) zurück nach Köln Hbf. (21.04)

- Fahrplanänderungen durch die  vorbehalten -  


Leistungen:

Bahnreise 2. Klasse (Köln – Karlsruhe – Köln)

qualifizierte RIDG-Reiseleitung

Audioguide

Eintritte (12 €)

Teilnehmer:

5 - 10 Personen

Abfahrtsorte:

Köln-Hbf., Bonn Hbf., Koblenz Hbf., andere auf Anfrage

Anmeldung bis:

31. Januar 2020

 

 

Preis:

85 €

 


Reisen in die Geschichte, Friedenstr. 12a, D-50259 Pulheim

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